Anstelle des regulären Unterrichts standen praxisnahe Einblicke in Forschungsgebiete, technologische Entwicklungen und Berufsfelder auf dem Programm. In drei Modulen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren, Fragen stellen und mit Expertinnen und Experten diskutieren. Das Themenspektrum reichte von Medizintechnik, Biotechnologie und Nanowissenschaften über Robotik und künstliche Intelligenz bis hin zu Energie- und Klimafragen.
Besonders eindrücklich war die Verbindung von Theorie und Praxis. Im Modul «Musik aus Elektroschrott» wurde deutlich, wie Technik, Kreativität und Nachhaltigkeit zusammenspielen können. Das «Solar Power Lab» thematisierte die Energieversorgung der Zukunft, während die «Rover Challenge» einen spannenden Einblick in die Welt der Robotik bot. Auch gesellschaftliche Fragen rund um künstliche Intelligenz, Datenschutz oder die Entsorgung radioaktiver Abfälle wurden aufgegriffen.
Die Module zeigten, dass Technik weit mehr ist als die Anwendung von Formeln oder der Umgang mit Geräten. Sie berührt gesellschaftliche, ökologische und ethische Fragestellungen und eröffnet vielfältige Möglichkeiten, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Ein zentrales Ziel des TecDay ist es, Jugendlichen die Vielfalt technisch-naturwissenschaftlicher Berufe näherzubringen. Durch den direkten Austausch mit Fachpersonen erhalten sie authentische Einblicke in Studiengänge, Berufswege und aktuelle Forschungsprojekte. Solche Begegnungen eröffnen neue Perspektiven für die eigene Studien- und Berufswahl. Auch Jugendliche, die sich nicht für technische Berufe interessieren, können viel mitnehmen, durchdringt doch Technik, wie zum Beispiel KI, unseren Alltag und wirft ethische und gesellschaftliche Fragen auf.
Auch für die Schulgemeinschaft ist der Anlass wertvoll. Schülerinnen und Schüler begegnen sich ausserhalb ihrer gewohnten Klassenverbände, entdecken gemeinsame Interessen und tauschen sich über neue Themen aus. Der TecDay verbindet fachlichen Anspruch mit gemeinschaftlichem Erleben.
Der TecDay unterstützt ein zentrales Anliegen des Gymnasiums Bäumlihof: Junge Menschen sollen wissenschaftliche und technologische Entwicklungen verstehen, kritisch hinterfragen und verantwortungsvoll mitgestalten können. Technisches Grundverständnis und wissenschaftliches Denken sind wichtige Kompetenzen für die aktive Teilhabe an einer zunehmend technologisch geprägten Gesellschaft.
Der TecDay am Gymnasium Bäumlihof hat gezeigt, wie Schule, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenwirken können, um junge Menschen für die Herausforderungen der Zukunft zu begeistern.
Der TecDay war eine erfrischende Abwechslung vom normalen Unterricht. Wir konnten uns mit diversen Bereichen der Wissenschaft und der Informatik befassen. Es war eine gute Gelegenheit sich zu informieren und Inspiration zu erhalten für zukünftige Studiengänge. Bei allen besuchten Modulen waren die Fachpersonen sehr geduldig, hilfsbereit und engagiert. Sie waren auch offen für Fragen bezüglich des Studiums. Wir hatten in allen drei Modulen einen praktischen Teil, mit dem die Theorie veranschaulicht wurde.
Audrey JiangDer TecDay war insgesamt eine super Erfahrung, aber das Modul zur Biochemie von Drogen und Drogentests war für mich das absolute Highlight! Da ich in meinem sportlichen Umfeld immer wieder mal mit Drogentests und Dopingkontrollen in Kontakt komme, war dieser Workshop extrem spannend für mich.
Alexandara BhattiIch habe heute am TecDay das Modul “Musik aus Elektroschrott” besucht und interessant gefunden, dass man bspw. alte Festplatten verwenden kann, um mit ihnen Musik zu machen. Wir haben eine kurze Einführung in die Programmiersprache “C” erhalten und damit die Befehle zum Musikmachen programmiert. Mir hat besonders gefallen, dass man selbst aktiv teilnehmen und mit der Musik experimentieren konnte.
Nikodem DzumalaAuch Telebasel berichtete über die Veranstaltung. Den Beitrag können Sie sich hier ansehen.